KH-zeitnahe, wichtige Länder bezogene Corona-Informationen (Stand: 28.04.2021)

nachstehend aktuelle Verband-Informationen zu Corona-bedingte Besonderheiten im internationalen Güter- und Umzugsverkehr in EU und EFTA-Staaten / Stand: 28. April 2021:

Die Anlage beinhaltet vom DSLV und den Verbänden des Güterkraftverkehrs, der Möbelspedition, des Werkverkehrs sowie der Paket- und Express-Logistik aktualisierte Übersichten der international und national geltenden Corona-Vorschriften.

Diese enthalten folgende Informationen:

1. Beherbergungsverbote in den deutschen Bundesländern.
2. Allgemeine Einreisebeschränkungen und Corona-bedingte Besonderheiten im internationalen Güterverkehr mit EU- und EFTA-Staaten.
3. Überblick der Quarantäneverordnungen in Deutschland (inklusive Link zu den Webseiten der Länder).
4. Tabellarische Zusammenstellung der Quarantänevorschriften der Bundesländer sowie der darin enthaltenen Ausnahmen für den Güterverkehr.

Die nächste Aktualisierung der Übersichten ist für Mittwoch, 05. Mai 2021 geplant.

*** Anmerkung: (15.02.2021)

*** Anmerkung:

Nach dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland, Irland und Portugal wurden nunmehr auch die Slowakei, Tschechien und das Bundesland Tirol (mit Ausnahme des politischen Bezirks Lienz, der Gemeinde Jungholz sowie des Rißtals im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee) mit Wirkung ab Sonntag, den 14. Februar 2021, 00:00 Uhr, von deutscher Seite aus zu Virusvarianten-Gebieten erklärt.

Das bedeutet, dass seit heute in Deutschland weitere Einreisebeschränkungen für Lkw-Fahrer aus Tschechien und aus Tirol (aktueller Corona-Test plus Anmeldung) gelten, da diese Regionen nun als Hochrisikogebiet klassifiziert sind.

Mittlerweile haben sich bereits Staus an den Grenzpunkten von CZ nach DE sowie von IT nach AT gebildet (die Brennerautobahn in Richtung Norden ist seit heute Nacht für den Schwerverkehr gesperrt; ein Teil des Verkehrs wird weiträumig über Tarvis umgeleitet).
Dieses wird diese Woche (KW 07) spürbare Auswirkungen auf die Linienverkehre nach CZ/SK sowie AT+ IT haben. D.h., dass es zu zeitverzögerten Abhol- und Anlieferungen kommen kann.

Die Quarantäneverordnungen aller Bundesländer sehen vor, dass in begründeten Fällen die zuständige Behörde auf Antrag weitere Ausnahmen bei Vorliegen eines triftigen Grundes erteilen kann. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass der Transport von Gütern und Waren Bestandteil der kritischen Infrastrukturen ist. Es ist davon auszugehen, dass für die Erteilung Ausnahmen für einzelne Betriebe die betrieblichen Hygienekonzepte und -maßnahmen umfassend darzustellen sind.

Das Bundesinnenministerium hat angekündigt, dass die Einhaltung der Regeln ab 14. Februar 2021 durch die Bundespolizei kontrolliert werden wird, in der Hoffnung, dass es bald wieder zu Lockerungen dieser Maßnahmen kommt, um den Güterverkehr am Laufen zu halten. Wir halten Sie über Änderungen informiert.

*** Anmerkung: (25.01.2021)

*** Anmerkung:

Die Bundesregierung hat am Mittwoch, 12.01.2021 eine aktualisierte und verschärfte Corona-Einreiseverordnung für Rückkehrer aus Risikogebieten beschlossen. Darin hat sie zu der bisher geltenden Kategorie „Risikogebiet“ noch zwei weitere hinzugefügt:
• sogenannte Hochinzidenz-Gebiete sind solche mit mindestens einer 7-Tages-Inzidenz von 200 Infizierten auf 100.000 Einwohner.
• Außerdem gibt es nun „Virusvarianten-Gebiete“. Dazu zählen jene Länder, in denen die neue Virusvariante vorkommt und von der anzunehmen ist, dass von dieser ein besonderes Risiko ausgeht, heißt es in der Begründung des ursprünglichen Entwurfs.
Gültig ist nun, dass bei Risikogebieten (nach herkömmlicher Definition) das Personal im Transportgewerbe „bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte“ von der Anmeldepflicht bei der Einreise befreit ist.

Anders sieht es bei den beiden neuen Gebietskategorien aus:
• Transportpersonal, das aus einem Hochinzidenzgebiet einreist, ist von der Test- und Nachweispflicht nur befreit, wenn der Aufenthalt in diesem Gebiet weniger als 72 Stunden gedauert hat und „angemessene Schutz- und Hygienekonzepte“ eingehalten wurden.
• Das Transportpersonal, das aus einem Virusvarianten-Gebiet einreist, genießt keinerlei Ausnahmeregelungen und unterliegt somit vollständig der Test- und Nachweispflicht.

Eine mögliche Zunahme von Virusvarianten-Gebieten stellt die Touren- und Personaldisposition internationale Logistikdienstleister jetzt vor noch größere Herausforderungen. Die Einbeziehung des Güterverkehrssektors in den Geltungsbereich der Corona-Einreiseverordnung kann den Warenfluss zwischen den Ländern erheblich behindern, zumal Deutschlands Nachbarländer ausreichende Testkapazitäten garantieren müss(t)en – Quelle: Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik.

DSLV: international und national geltenden Corona-Vorschriften